Neues aus dem Großstadtdschungel: Das Hühnergrab

Berlin ist eine sehr gute Stadt, um sich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinander zu setzen. Hier kann eine Frau arglos beim Spaziergang über das Grab eines Suppenhuhns stolpern. Eine schöne Idee überzeugter Veganer? Natürlich ist absurd, unsere Haustiere abgöttisch zu lieben und andere Tiere gedankenlos aufzuessen. Wir sind eben völlig irrational und fühlen uns manchen Tieren eng verbunden, während wir anderen nicht einmal Schmerzempfinden zubilligen.

Wer wohl die Hinterbliebenen sind?

Wer wohl die Hinterbliebenen sind?

Hundehalter finden in Berlin bereits mehrere Friedhöfe, auf denen sie ihrer toten Lieblinge gedenken können. Und Hunde zu essen gilt hierzulande als absolutes Tabu. Für mich ist es das auch. Denn ich liebe Hunde und Katzen, zu einem Huhn hatte ich noch nie eine emotionale Beziehung. Ein Pech für die Hühner, dass sie nicht ins Kindchenschema passen und sich ungern kraulen lassen.

Interessiert hätte mich noch, ob wirklich ein totes Huhn in der Erde liegt. Aber ich habe nicht nachgeguckt. Weniger, um die Leiche nicht zu schänden. Ich wollte auch ungern ein halbverwestes Huhn ausgraben.

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