„Aber die Chinesen“, die Zweite: Alltag im Smog

In einem sehr lesenswerten Artikel im heutigen „Tagesspiegel“ beschreibt Saskia Weneit den Alltag im Beijinger Smog. Immer mehr Bürger und Bürgerinnen der Riesenmetropole werden sich des Problem bewusst, auch dank der Arbeit einiger Umweltorganisationen, und empören sich über ihre die Gesundheitsgefährdung leugnende Regierung.

Beijing: Ausnahme- und Normalpanorama (Foto Bobak Ha'Eri)

Leben im Smog in Beijing: Ausnahme- und Normalpanorama (Foto Bobak Ha’Eri).

Leider kaufen sie weiterhin gern Autos. Ich zitiere: „Autos sind ein Prestigeobjekt in China. Nirgendwo in Berlin habe ich so viele teure und große Wagen auf der Straße gesehen wie in Peking oder Schanghai. Jinhua Zhao von der britischen Columbia Universität hat erhoben, dass der Autogebrauch in der chinesischen Hauptstadt in den letzten zehn Jahren jährlich um 15 Prozent gestiegen, der Fahrradgebrauch dagegen von 60 Prozent im Jahr 1987 auf 17 Prozent im Jahr 2010 gesunken ist. Rad fährt nur noch, wer sich kein Auto leisten kann.“

Schade! Allerdings sind auch viele Deutsche bis heute autoverrückt. Und trotzdem können wir in den Städten atmen. Auch für China gibt es also Hoffnung ;-).

Neben Autos verkaufen sich in Beijing übrigens Atemmasken und elektrische Luftreiniger besonders gut.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Empfehlung, Umweltschutz, Verbraucher abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s