Leben ohne Geld, ein Nachtrag: Aktionäre zittern vor dem Ruin?

In den Industrieländern könnten viel mehr Menschen ohne Geld wirklich gut essen. Der respektlose Umgang der Supermärkte mit Lebensmitteln macht es möglich, komplette Menüs aus Discounter-Abfällen zu kochen. Über das „Containern“ haben die Medien in den letzten Jahren viel berichtet.

Die Linksfraktion fordert aktuell Druck auf die Supermärkte: „Der Handel sollte verpflichtet werden, einen ungehinderten Zugang zu nicht mehr verkaufsfähigen aber noch genießbaren Lebensmitteln sicherzustellen.“ Die Stöberei im Müll müsste nicht sein. Aktuell spenden die Discounter etwa 100.000 Tonnen Lebensmitteln im Jahr an die „Tafeln“, die diese umsonst an Bedürftige abgeben. Nach Schätzungen (die Zahlen geben die Märkte nicht preis) ist das nur ein Bruchteil von dem, was in der Tonne landet. Die Discounter gehen häufig aggressiv gegen „Mülltaucher“ vor, verschließen ihre Tonnen und zeigen den „Diebstahl“ ihrer Abfälle an.

Lustig ein Video, dass einen „Beutezug“ begeleitet, bei dem der Containernde „immer auf der Hut sein muss.“

Liebe Aktionäre von Lidl & Co, fürchtet ihr ernsthaft den Ruin, wenn sich Menschen die Abfälle der Discounter nehmen? Und was wäre, wenn, Gott bewahre, sie sich diese Lebensmittel sogar legal und appetitlich angerichtet in einem Umsonst-Supermarkt abholen könnten, statt im Müll zu wühlen?

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