Toter Hund an der Wand? Ach, nee…

Ich stehe zu dem toten Reh an meiner Wand. Auch mich schockt allerdings folgendes Foto:

 

Das ging dem Fotografen genauso. „Taxidermied Pug Dog – this is in the worst possible taste, because I thought it was a plush toy, but it’s a REAL dog’s head…and he looks exactly like my pug…“, kommentiert der mitgenommene Fotograf. Aber ausgestopfte Haustiere sind das tägliche Brot der Präparatoren (Sorry, ich konnte dieser grausigen Metapher jetzt einfach nicht widerstehen!). Das erzählt der Berliner Präparator Michael Weiss auf Youtube:

Die Menschen können sich nicht trennen von ihren geliebten Haustieren und erhalten sie „für die Ewigkeit“… da läuft es mir kalt den Rücken herunter. Wenn ich das Tier kenne und es als Persönlichkeit erlebt habe, kann ich mir nicht vorstellen, es nach seinem Tod als Staubfänger ins Wohnzimmer zu hängen. Weiss spricht sehr klug und mitfühlend über die „Hinterbliebenen“. Aber mein Hund ist vor ihm sicher.

Würdet ihr in Erwägung ziehen, Euren Snoopy oder Mikesch ausstopfen zu lassen?

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