Primark kommt nach Berlin: Endlich mehr Müll…

Diesen Sommer eröffnet „Primark“ seine erste Berliner Filiale.

Damit sind wir in der Hauptstadt spät dran, nachdem die irische Bekleidungskette schon Bremen, Hannover und das Ruhrgebiet erobert hat. „Primark“ ist in Großbritannien und Irland schon lange der Platzhirsch der Mode-Discounter und unglaublich billig: Hosen für 3,- GBP, T-Shirts für 1,- GBP.

Das bedeutet nicht, dass mensch spart. Stattdessen werden fünf Hosen auf einmal gerafft – ein regelrechter Kaufrausch. Tatsächlich kann ich einen Aufenthalt bei „Primark“ in der Londoner Oxford Street am Wochenende sogar empfehlen, wenn man etwas für Absurditäten übrig hat: Die Kunden brechen unter den Kleiderbergen fast zusammen, einzelne sind vor Erschöpfung fast den Tränen nahe. Bloß einkaufen würde ich dann nichts, der Stress ist viel zu groß – nur gucken!

„Primark“ wird in Großbritannien für den Trend zur „Wegwerfmode“ verantwortlich gemacht. Während Kleidung noch vor fünf Jahren Kleidung sieben Prozent des Mülls ausmachte, sind es heute 30 Prozent.

Na, das kurbelt die Sweatshop-Industrie doch ordentlich an. Wie passt das zum angeblichen Trend vom nachhaltigen und ethischen Konsum?

Zur Einstimmung auf den Berliner Sommer ein Video von der Eröffnung des „Primark“ in der Oxford Street. 

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