Shopping und Hirnforschung

Mir macht Einkaufen keinen Spaß – außer ich kann auf einem großen, chaotischen Flohmarkt ein absolut originelles Schnäppchen erstehen (oder mir das einreden).

Das klingt sehr klug, vorbildlich und nachhaltig. Aber auf meine eher frugalen Shopping-Gewohnheiten muss ich mir nichts einbilden. Hirnforscher in den USA haben herausgefunden, dass sich zwei Konsum-Typen durch Hirn-Scans unterscheiden lassen. Bei denjenigen unter uns, die gern wie ein Seemann auf Hafengang das Geld zum Fenster hinauswerfen, sind Bereiche im Gehirn, die beispielsweise Einfluss auf das Gefühl von Belohnung oder Motivation haben, anders ausgeprägt als bei den eher Sparsamen.

Allerdings – ob diese Typen schon so geboren wurden, verraten diese Forschungsergebnisse nicht. Unser Gehirn verändert sich im Laufe des Lebens.

Genau das, was ich seit Jahren suche!

Genau das, was ich seit Jahren suche!

Und was hat es mit uns Flohmarkt-Fans auf sich? Genießen wir die Überraschung, die Jagd mit unklarem Ergebnis?

Oder haben wir einfach Spaß daran, uns einzureden, dass wir genau dieses rosige Bambi aus Porzellan immer schon haben wollten? Uns macht das Rehlein dann lange glücklich. Schwieriger ist es sicher für die, die mit uns und unseren Funden leben müssen.

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