Ressourcen und Konsum: The Story of Stuff

 „The Story of Stuff“ – schon der Titel gefällt mir: „Die Geschichte vom Zeug“ ist ein gut recherchiertes 20-Minuten-Video über das maßlose Konsumieren und seine Konsequenzen. Was mich aber weniger, ist die Form. Zwar mag ich den altmodischen Trickfilm, der hinter Annie Leonard läuft. Aber dass mit Leonard eine einzige Person immerzu auf mich einredet, gefällt mir weniger.

Zum Teil bezweifle ich auch die Aussagen: Ist unsere Identität heute tatsächlich in erster Linie die des Konsumenten? Meine sicher nicht: Ich gehe sehr ungern einkaufen, nur Flohmärkte lassen mein Herz höher schlagen. Und eine absolute Ausnahme bin ich kaum. Obwohl „Shopping“ zum Teil von Jugendlichen als „Hobby“ angegeben wird…

Zudem denke ich, dass sich einzelne Phänomen nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragen lassen. Laut Leonard sind schon nach sechs Monaten 99 (!!!) Prozent der in Nordamerika gekauften waren wieder im Müll gelandet – falls das für die USA stimmt, für Deutschland würde ich es bezweifeln. Dazu muss ich noch einmal Zahlen suchen.

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